Lehm-Edelputz

Wie auch der Lehmstreichputz eignet sich der aus farbigen Tonen, Lehmen und quarzhaltigen Sanden bestehende Lehm-Edelputz ausgezeichnet zur kreativen Innenraumgestaltung von trockenen, putzfesten Oberflächen – zum Ausbessern von Fehlstellen im Untergrund ist er hingegen nicht geeignet.
Bei einer Auftragsstärke von maximal 2 mm bringt der von uns geführte conlino Lehm-Edelputz den natürlichen Charme des Lehms an Wand und Decke: je nach Vorliebe als verdichteter, leicht poriger oder als geschwämmt-wolkiger Putzanstrich. Lehm-Edelputz verschafft nicht nur völlig individuell bearbeitete Oberflächen, sondern hilft – typisch Lehm – auch bei der Verbesserung des Raumklimas.
In unserem Öko-Baustoffhof finden Sie Lehm-Edelputz von Conluto in 16 verschiedenen, erdechten Farbtönen, die eine hohe Langlebigkeit aufweisen und die Oberflächen natürlich und warm erscheinen lassen. Unser Lehm-Edelputz wird in Pulverform verkauft.

Lehmstreichputz

Beim Lehmstreichputz handelt es sich um einen farbigen Putz, der auf die Wandfläche gestrichen und nicht mit einer Kelle aufgezogen wird. Durch seine Körnung bildet dieser eine fein strukturierte Oberfläche mit lebendiger Wirkung, die dem Erscheinungsbild einer mit Lehm verputzten Wand sehr nahe kommt. Aufgrund der im Lehmstreichputz enthaltenen Feinstsande kommen insbesondere die dunklen Farbtöne der Lehmfarbe intensiv zur Geltung. Durch die natürliche Struktur der Feinstsande können auch glatte Flächen, wie zum Beispiel Gipskartonplatten, einen angenehmen Putzcharakter erhalten.
Lehmstreichputze sind wischbeständig, diffusionsoffen und antistatisch, da sie keine Kunststoffbindemittel enthalten. Wie alle Lehmprodukte ist der von uns geführte conlino Streichputz geruchsarm, ökologisch und kann dank seines guten Füllvermögens auf allen festen, trockenen, saugfähigen und farblich grundierten Oberflächen gut deckend aufgetragen werden.
Der Lehmstreichputz wird in Trockenpulverform verkauft und muss, einmal angerührt, innerhalb von 48 Stunden verbraucht werden.

Farben

Im Gegensatz zu konventionellen Farben, die meist auf Erdölbasis hergestellt werden, zeichnen sich Lehmfarben dadurch aus, dass sie komplett schadstofffrei sind – überdies die Eigenschaft mit sich bringen, die jeweilige Oberfläche ‘atmen‘ zu lassen. So lässt sich nicht nur das Raumklima ganz natürlich regeln, auch die Gefahr einer Schimmelbildung wird minimiert.
Die von uns vertriebene conlino Lehmfarbe bieten wir in 36 verschiedenen Farbtönen an und kann auf allen saugfähigen und festen Untergründen aufgebracht werden. Bis auf die blaue Lehmfarbe, dem das Pigment Ultramarinblau zugesetzt ist, stammen sämtliche Farbtöne aus den Grundfarben der Erde. Selbstverständlich sind alle Farbtöne ungiftig, lichtecht und hitzebeständig, ebenso untereinander mischbar. Die Lehmfarbe selbst wird in Pulverform verkauft und ist nach Zugabe einer entsprechenden Wassermenge sofort einsetzbar.
Wird die Lehmfarbe aufgetragen, entsteht eine tuchmatte und sorptionsfähige Oberfläche, die sich durch hohe Farbbrillanz und -beständigkeit auszeichnet.

Neben Lehmfarben von conlino führen wir auch Naturfarben von HAGA und Leinos im Sortiment.

Lehmputz

Lehmputze – Grundstoff wohngesunden Bauens
Lehm bindet im Gegensatz zu herkömmlichen Putzen nicht chemisch ab. Lehmputze können also nicht durch Wasserentzug aufbrennen. Seine Festigkeit erhält dieser allein durch das Abtrocknen. Interessanter Nebeneffekt: Selbst nach der abgeschlossenen Durchtrocknung lässt sich Lehm durch die simple Zugabe von Wasser wieder neu formen, ist somit jederzeit wiederverwertbar. Das bringt es allerdings wiederum mit sich, das Lehmwände bzw. -bauten vor Regen und Spritzwasser geschützt werden müssen.

Lehmputze vertragen zwar keinen direkten Kontakt mit Wasser, können hingegen sehr viel Feuchtigkeit aus der Raumumgebung aufnehmen (z. B. im Bad oder in der Küche) und diese bei sinkender Luftfeuchtigkeit nach und nach wieder an diese abgeben. Durch diese natürliche Feuchtigkeitsregulierung schafft Lehm ein angenehmes Raumklima zwischen 40 und 60% relativer Luftfeuchte und schützt vor zu trockener oder feuchter Raumluft.

Dank seiner hervorragenden kapillaren Leitfähigkeit lassen sich mit Lehm eigekleidete Holzbauten wie etwa Fachwerkhäuser über mehrere Jahrhunderte erhalten, da der Lehm etwaige Feuchtigkeit vom Holz abzieht und diese dauerhaft trocken hält.

Lehm bindet dauerhaft Schadstoffe und Gerüche – eine Eigenschaft, die sich u.a. auch die Heilmedizin seit Jahrhunderten zunutze macht.

Lehm weist ein sehr ausgewogenes Wärmespeicherungsvermögen auf: Häuser, die in Lehmbauweise errichtet wurden, sind im Winter warm, im Sommer angenehm kühl.

Lehm ist dank seines hohen Eigengewichts schalldämmend.

Lehm ist nicht brennbar und feuerbeständig und kann daher auch für Lehmöfen, Kachelöfen und Kamine verwendet werden.

Kalkputz

Kalkputz – ein Baustoff mit besten Eigenschaften

Es ist kaum verwunderlich, dass Naturkalkputze sich auch im 21. Jahrhundert noch großer Beliebtheit bei Bauherren und Architekten erfreut. Schließlich weist der ökologische Baustoff baubiologische und physikalische Eigenschaften auf, die kaum zu übertreffen sind: Naturkalkputz ist extrem haltbar, bleibt an der Wand atmungsaktiv (diffusionsoffen), ist feuchtigkeitsregulierend und hat von Natur aus eine desinfizierende Wirkung. Fassaden, die mit Naturkalk verputzt wurden, können in der Folge dauerhaft vor der Bildung von Pilzen, Algen oder Schimmel bewahrt werden.

Sogar ein ‚Selbstreinigungseffekt‘ wird Kalk nachgesagt: Winzige Calciumcarbonat-Kristalle bilden im Lauf der Zeit eine Art Nano-Oberflächenstruktur, die kleine Beschädigungen und Haarrisse zu überlagern und wieder zu verschließen vermag.

Im Hinblick auf Gesundheit und Umweltverträglichkeit ist rein mineralischer Luftkalkputz daher tatsächlich ein idealer Baustoff.

Oberflächen


Gesunde Innenräume dank natürlicher Oberflächen

Es ist kein Geheimnis: Einen Großteil unseres Lebens verbringen wir drinnen – in unseren Häusern, Wohnungen, in Schulen, am Arbeitsplatz. Die größten Oberflächen bilden die uns dort umgebenden Wände, Decken und Fußböden. Je nachdem, wie und womit diese bearbeitet sind, können diese Flächen einen maßgeblichen Einfluss auf unser Wohlbefinden oder gar unsere Gesundheit haben. Nur/überaus???? Sinnvoll erscheint es vor diesem Hintergrund, bei der Auswahl und Gestaltung dieser Oberflächen ein besonderes Augenmerk auf jene Kriterien zu lenken, die die Wohngesundheit maßgeblich mitgestalten: etwa die Diffusionsoffenheit oder die Schadstofffreiheit der eingesetzten Wandfarben, Öle und Lacke. Natürliche gestaltete Oberflächen und ökologische Baustoffe aus nachwachsenden und natürlichen Rohstoffen in Verbindung mit mineralischen Naturbaustoffen wie Kalk und Lehm können hierbei besonders punkten.

Putzen

Alles übers Putzen

Wie im zwischenmenschlichen Bereich ist es auch bei Gebäuden oft der erste Eindruck, der zählt. Und der hängt nun mal an der Oberfläche.

Die größten (Ober-)Flächen im und am Haus bilden die Raumhüllen (Wände, Böden, Decken) und die äußere Hülle, die Fassade. In den meisten Fällen werden sie verputzt, entweder für einen späteren Anstrich, eine Verkleidung etwa mit Tapeten oder als finale Oberfläche.

Doch Putz ist nicht gleich Putz. Auch hier gibt es mehr oder weniger gesunde Materialien. Bei Kalkzementputzen ist oft fraglich, welche synthetischen oder künstlichen Zusätze und industrielle, teils giftige Rückstände beigemischt sind. Und Gipsputz hat unserer Ansicht nach ein Problem mit der Feuchteregulation. Er atmet einfach nicht so gut wie die Putze unserer Wahl: Lehmputz oder Kalkputz. Diese vereinen bei den von uns gewählten Herstellern ökologische Herstellung und gesunde Eigenschaften für ein angenehmes Wohnklima. Und gut sehen sie außerdem aus, ob mit Farbe oder Edelputz oder auch ohne weitere Behandlung der Oberfläche.

Heizen

Unser großes Thema bei Lehm Steine Erden sind warmwassergeführte Flächenheizungen – im Boden, in der Wand sowie als Deckenheizung. Insbesondere im Zusammenwirken mit Lehmputz, der von Haus aus gute wärmedämmende Eigenschaften mitbringt, können diese eine außerordentlich behagliches Wohnklima entfalten.

 

Dämmen

Effizientes Dämmen mit ökologischen Baustoffen
Wie sinnvoll und nützlich es ist, Wände, Decken oder Dächer von Häusern zu dämmen, wird heutzutage niemand mehr in Frage stellen. Alles was gedämmt werden kann, sollte gedämmt werden: Also nicht nur die Außenwände und der Dachaufbau, sondern auch die oberste Geschossdecke, die Zwischendecken und die Bodenplatte. Um damit jedoch nicht nur den Wunsch nach einem Wärme- und Schallschutz, sondern auch den nach einem dauerhaft wohngesunden, behaglichen Wohnraumklima zu erfüllen, sollte Dämmung grundsätzlich auf möglichst ökologische Weise geschehen. Schließlich lebt man mitunter ein Leben lang unter dem Einfluss des Dämm-Baustoffes steht, der einen umgibt.
Vor diesem Hintergrund erscheint es durchaus sinnvoll, Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen als Alternative zu konventionellen Dämmstoffen in Erwägung zu ziehen. Denn wie sich in Langzeitstudien gezeigt hat, weisen diese nicht nur ideale Werte hinsichtlich ihrer ökologischen Bilanz auf, sondern erfüllen auch alle aktuellen Anforderungen an einen modernen Wärme- und Nässeschutz, um ein Gebäude energetisch auf den neuesten Stand zu bringen.
In unserem ökologischen Baustoffhandel haben wir uns daher auf Dämmmaterialien von Pavatex, Thermo Natur und Hanffaser-Uckermark spezialisiert.

Liebe Kundinnen und Kunden — wir bedanken uns für Ihre Treue.

Unser Geschäft bleibt vom 20.12.2025 bis 04.01.2026 geschlossen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne und erholsame Zeit, frohe Festtage und viel Freude im neuen Jahr.

Ab dem 05.01.2026 sind wir ab 8 Uhr wieder wie gewohnt für Sie da.